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Ein (weiteres) Schwebestativ im Selbstbau
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(zurück) 3. Versuch (weiter)
Da das Mini-Schwebestativ zeigte, dass vor allem 'schiere Masse' eine Beruhigung der Kameraführung
ermöglicht, griff ich nach der 'Miniaturisierung' zum gegenteiligen Verfahren: eine möglichst in alle
Richtungen ausladende Konstruktion sollte auf Tauglichkeit geprüft werden.
Ein Rahmen aus Holzleisten mit einer Diagonalen als Griff war schnell zusammengeschraubt. Zur
Gewichtserhöhung an den äußeren Enden verwendete ich einfach ein paar Schraubzwingen. Dadurch wurde die
Gesamtkonstruktion enorm 'träge' um die einzelnen Achsen.
Bild 1
Bild 2
Bild 3
Meine Erfahrungen mit diesem Entwurf:
(+) Die Kameraführung wurde gut beruhigt.
(+) Man konnte das Stativ auf der spitzen Unterseite aufsetzen und damit dann auch gleichmäßige Schwenks machen.
(+) wie in Bild 3 zu erkennen, konnte man das Stativ auch gut über der Schulter für statische
Aufnahmen oder Schwenks auflegen.
(+) Es gelangen Fahraufnahmen z.B. vom Fahrrad aus sehr gut. Bis auf den Umstand, dass man zum
Starten/Stoppen der Kamera am Fahrrad keine Hand mehr frei hat...
(-) Beim Gehen musste man die zweite Hand vorne oder hinten an den Rahmen legen, um nach wie vor
seitliche Pendelbewegungen zu verringern.
(-) Das Stativ war logischerweise sehr unförmig! Ein Klappmechanismus für den Transport wäre also
sehr empfehlenswert gewesen - und möglich, wenn man z.B. die Mittelstrebe auf der Hälfte mit einem
Gelenk ausstattete.
(weiterer Versuch)